taunusreiter TAUNUSREITER
(c) Frank Mechelhoff 2012 - Kopien speichern nur zum privaten Gebrauch zulässig
Siehe Copyright-und Kontakt-Hinweise


online seit 16. August 2012
(Update Dez. 2015)

"Straßenbauer, Industrieplaner, Bürgermeister, Gemeindeverwaltungen versuchen immer wieder, an der Substanz des Waldes zu zehren. Siedlungsflächen, Hochspannungsleitungen, Sportanlagen - all das sähe mancher am liebsten im Wald..."
-- Dies schrieben der Naturschützer und Publizist Horst Stern und der Forstwissenschaftler Peter Burchel 1979 in einem wundervollen, noch heute lesenswerten Sachbuch über den Wald ("Rettet den Wald"), also vor 33 Jahren...
Hat sich seitdem etwas geändert?
Ja: Man muss der Aufzählung das Wort "Windräder" hinzufügen!

Windräder? - ja, am liebsten ganz weit weg, in den Wald...

Wir sind ja alle für alternative Energien, und gegen Atomkraft. Sozusagen zwangsweise. Besonders die Gemeindevertreter. Die werden seit neuesten von Windanlagenbaufirmen hofiert und umworben, die in Goldgräberstimmung sind. Dorfbürgermeister wollen künftig den Strom für Frankfurt produzieren! Bloß wohin mit den Anlagen? Am besten ganz weit weg, in den Wald, ans letzte Stückchen Gemeindewald vor der Kreisgrenze. Denn da wird niemand durch den Lärm gestört. Jedenfalls nicht die Anwohner der Gemeinden, von denen man gewählt wird -- höchstens ein paar Touristen und Naturfreunde... Damit macht man sich doch keine Feinde - oder?
Und wenn man dann noch über "attraktive Anlagemodelle" redet, "Bürgerwindparks" womit sich die Bürger am finanziellen Risiko solcher Investments beteiligen können, möglichst in Form geschlossener Fonds -- dann sehen einige nur noch die Dollarzeichen und sind sofort dafür.
Auch die Anlagenbauer sind zufrieden, denn sie brauchen kein teures Ackerland zu pachten. Wald ist billig.
Angeblich muss man nur 5-6.000qm Waldfläche je Windrad dauerhaft roden. (auf dem Google-Satellitenbild sind es aber eher 9.000 qm)
Windräder mitten am Wald - das ist neu! - daran werden wir uns anscheinend gewöhnen müssen.

Windradbaustelle (4 von 7) am Knoten
Aber: Stellen wie den Knoten im Hohen Westerwald mit Windrädern bepflastern zu wollen ist eine Naturschande! Auf derartige Ideen zu kommen, zeugt vielleicht von Ignoranz, oder verzweifeltem Geschäftssinn. Sie politisch gegen den Widerstand von Naturliebhabern durchsetzen kann nur, wem jedes Stück Heimatliebe fehlt, und Geld über alles geht!
Baustelle Knoten nahe Pfadfinderlager
Bild: Das "Panorama" vom Bundespfadfinderlager. 4 WEA's sind in Bau, insgesamt sollen hier 7 Stück hinkommen. Seit Monaten stehen die Strünke, Kräne wurden wieder abgebaut obwohl die Windräder nicht vollständig sind - warum? Weil die Türme noch höher, und die Turbinen größer werden sollen als geplant, weil die Windprognosen sich als windig erwiesen hatten, und die Finanziers den Geldhahn zuzudrehen drohten. Ob die statischen Berechnungen für Turm, Fundamente, Windlasten etc (alles Bestandteil der Genehmigungen) dann alle noch stimmen..? (Quelle: Info Dez. 2013)

Um es klarzustellen: Ich bin nicht gegen Windräder, nicht mal gegen solche im Wald! Aber: Es kommt drauf an, wo und wie sie verbaut werden... macht man es schlecht, an den verkehrten Stellen, kann man dem vielfach um- und beworbenen sanften Tourismus - der letzte der übrigbleiben wird, wenn in vielleicht 20, vielleicht auch erst 60 Jahren Mineralöl und Flugbenzin nur noch für Reiche erschwinglich sein wird - für immer ade sagen! Merke: Für immer kaputtgemacht ist die Natur schnell!

Windenergie-Investoren haben das natürliche Interesse, Profit zu maximieren und Kosten zu sparen. Dagegen wäre erstmal nichts einzuwenden - solange dies nicht regelmässig mit den Interessen der Allgemeinheit kollidiert!
Ersteres erreichen sie an durch Aufstellen der größten Windräder, die es derzeit gibt, und an den windigsten Stellen, die es gibt, und die bei uns auf den Kammhöhen der Berge verlaufen - dort, wo die schönsten Wanderwege sind.
Letzteres wird erreicht durch kurze Zufahrtswege, Nutzung vorhandener Weginfrastruktur -- auch hier sind alte und häufig genutzte Wanderwege überaus anziehend. Aber: Holzabfuhrwege müssen "schlimmstenfalls" 40-Tonnen-Fahrzeuge aushalten, demgegenüber sind die Fertigbauteile der neusten Windrädern bis zu 130 Tonnen schwer! So ein Weg muss ganz aners aussehen. Nach dem Bau wieder für eine weiche, wassergebundene Decke zu sorgen, damit Erholungssuchende diesen Weg wieder ermüdungsfrei benutzen können, ist natürlich auch ein Kostenfaktor den man sich "sparen" kann... aber mit Sicherheit nicht so teuer, auch nicht eine unabhängig angelegte Serviceweg-Infrastruktur, dass der Betrieb der Anlagen nicht immer noch gewinnträchtig wäre! Die an den Kran-Bauplätzen zurückbleibenden häßlichen Grobschotterflächen, wie hier im Vogelsberg, sollten sich mit geringem Zusatzaufwand (20-50cm Mutterboden) in Gras- und Bewuchsflächen verwandeln lassen. Solche Maßnahmen vor Ort können die Akzeptanz der Windräder entscheidend erhöhen! - Nicht dagegen "Pflanzung" von Wald als "Ausgleichsfläche" an irgendwelchen abgelegenen Ecken (wo ihn niemand braucht und er wahrscheinlich auch von selbst kommen würde).

Die Aufgabe der Forstbehörden

Von Förstern erwartet man im allgemeinen, dass sie den Wald schützen und keinen Ausverkauf an ihm betreiben, oder Rechtfertigungen in die Welt setzen wie "an dieser Stelle (wo die Windräder hin sollen) ist der Wald aufgrund von Sturmschäden und Borkenkäferbefall eh' nichts wert"  - Sturmschäden und Borkenkäferbefall sind meistens Folgen forstwirtschaftlicher Fehler über Jahrzehnte!
Stattdessen sollten sie sich überlegen dass neue Rodungsflächen für die Windräder weitere "Löcher" im Wald bedeuten, was in Tateinheit mit Verwirbelungen*) durch die großen Rotorblätter die sichere Gewähr für weitere Sturmschäden bietet!


Menschen suchen den Wald als einen Ort der Stille auf, zur Erholung. In anderen Ländern, wo der Wald oft bereits schon vor Jahrhunderten abgeholzt wurde, beneidet man die Deutschen um ihren schönen Wald. Hunderttausende Menschen sind in den letzten 30 Jahren vor dem Lärm und der Enge der Großstädte aufs Land geflüchtet - weil es dort ruhig und erholsam ist. - Demgegenüber habe ich leider oft den Eindruck, dass diejenigen die "schon immer" hier leben, gar nicht recht wissen was sie für landschaftliche Schönheit vor der Haustür haben!
Der Wahnsinn hat Flügel..!
Windradbaustelle



Der Wald dient in erster Linie als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, und der Erholung des Menschen - und nicht dem Mammon!

Eichelbacher Hof

Windräder an der Rennstraße/ Riedelbach (Weilrod)

Windräder weilrod

Das Bild (von der Informationsveranstaltung am 13.3.2013) zeigt die mittlerweile in Betrieb befindlichen 7 Windräder, davon 3 in der Nähe zu Dombach und dem Naturschutzgebiet Dombachtal. Die Windräder 4, 5 und 7 liegen unmittelbar an der (hellgrün markierten) Rennstraße (120-280m entfernt). Die Entfernung zum Ausflugsziel Eichelbacher Hof - in der Karte Mitte oben - beträgt etwa 940m.
Die nächst größere Abstand, zum Dorf Dombach (von Nr. 1), beträgt 1200m.
Verletzt wird durch diese Planung auch der geforderte Mindestabstand (2500m) zu Segelfluganlagen.
Gegenüber der ersten Präsentation im Sept. 2012 hat, durch den Wegfall des Standorts Sulzackerkopf und Stückelberg, auf Weilroder Gebiet und auf Wanderstandorten eine Verdichtung stattgefunden.
Die Rennstraße wurde dabei von 3m auf 4,50m verbreitert und in eine Bau- und Servicestraße umgewandelt.

Windrad-Baustrasse
Bäume müssen weichen: Große Kurvenradien an jeder Wegbiegung schaffen, damit man die Riesen-Bauteile überhaupt um die Ecke kriegt. Das Ergebnis sind Wege die man leicht mit Fußballplätzen verwechseln könnte!
...viel Spaß dann noch beim wandern!

Bilder/Info (NEU, Nov. 2013): Kranichzüge über dem geplanten Windrad-Gebiet

Update März 2015: Die sieben Windräder sind inzwischen gebaut. Wenigstens auf der Rennstraße wurde wieder eine wassergebundene Decke gebaut. Dafür hat man den Grobschotter der Baustellen jetzt überall rechts und links von der Rennstraße auf Forstwege verteilt, u.a. zum Eichelbacher Hof (aus Rache wegen der Gegnerschaft?). Amtlich festgestellt wurde viel mehr Wald gerodet als angekündigt und genehmigt. Ich habe gegen den Genehmigungsbeschluss vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt geklagt (Link: Klagebescheid sowie mündlich vorgetragene Erläuterung) verloren (als angeblich nicht betroffen und damit nicht klageberechtigt). Das Verfahren war (nach Aussage eine Beobachters der BI Braunfels) ein unwürdiges Schauspiel (Link: Urteilsbegründung). Ein halbes Jahr nach meiner abgewiesenen Klage erging ein EU-Urteil, wonach privat vorgetragene Einwände wie in meiner Klageschrift doch zulässig wären. Tja, beim nächsten Mal wird's besser! 

Update Dezember 2015: Der Windpark ist nun von Propagandaschildern für die Windenergie, die Energiewende, und einem "Bürgerwindaktie" genannten Wertpapier der Firma AboWind gepflastert, die von AboWind im Wald aufgestellt wurden, offenbar mit Genehmigung vom Bürgermeister. Die veröffentlichte Stromleistung des Windparks, obwohl 2015 ein "gutes Windjahr" war, liegt nach bisher 9 Monaten etwa 1/3 unter dem, was man den Bürgern versprochen hat (hochgerechnete Leistung bis Anfang Dezember 1600 Vollaststunden statt der prognostizierten 2600). Und das, obwohl der Wind wie erwartet mit eine Durchschnitt von 6.0 m/s geweht hat. Windanlagenplaner können einfach nicht rechnen.

Windpark Weilrod Ertraege 2015


Windräder auf dem Pferdskopf bei Treisberg

Treisberg Windradinfo

Mit den Windrädern auf dem Pferdskopf, wird der Berg dann knapp so hoch wie der Feldberg: 860m!

Das gibt ein tolles Bild!
bip@treisberg.de - die tun was dagegen!

3.11.2013: Die Anfahrtsroute der (mittlerweile bloß noch 2) geplanten Windräder soll laut Planungskarte der ABO WIND vom 9.9.2013 7.5km durch den Wald von Mauloff her, d.h. ebenfalls über die Rennstraße erfolgen. Obwohl die Rennstraße hier bereits befestigt ist, muss die gesamte Zuwegung gemäß Planungskarte ausgebaut werden!   Link: Ganze Route auf gpsies. Was das kosten wird!! Dabei werden dann alle Ecken der Wegstrecke großflächig planiert, geschottert und gerodet werden müssen, mit übelsten Auswirkungen auf das ganze Wandergebiet zwischen Mauloff, Seelenberg, Treisberg und Schmitten! Der neben der befestigten Rennstraße verlaufende unbefestigte Skiwander- und Reitweg, früherer Sommerweg der mittelalterlichen Fernstraße, wird dabei auch verschwinden. Da das Kronendach der Bäume über dem alten Weg den Schwertransport stört, werden hier wohl hunderte alter Bäume gefällt und eine breite Schneise angelegt werden.

Update 2.12.2015: Die Baustraßenführung wurde auf der heutigen Bürgerinformationsveranstaltung in Finsternthal bestätigt. Man müsse mit bis zu 950 LKW-Transporten rechnen (die genaue Zahl konnte oder wollte AboWind nicht nennen). 9/10 davon sind Schotter der auch im Wald verbleibt. Dem Walderholungsgebiet Rennstraße und Pferdskopf kann man dann Adieu sagen. Ein Lichtblick ist, dass das RP Darmstadt das Genehmigungsverfahren in ein "formelles" geändert hat (d.h. Bürger können Einände vortragen).
Nachdem die meisten Interessierten und die Pressevertreter gegangen waren, wurde dann noch damit herausgerückt, dass es noch 1-2 weitere Servicestraßen geben werde, von Seelenberg aus am alten jüdischen Friedhof vorbei, und eventuell auch von Schmitten, zum Transport der Schotter-Massen. Wie das verwinkelte Gebiert um den "Weißen Stein" herum aussehen wird, wenn dort die Hänge abgeschrägt werden, um die langen Flügel um die Kurven herum zu kriegen, und wie die Rampe zum steilen Feldkopf aussehen wird, das möchte ich mir lieber gar nicht ausmalen!

Klicken zum Vergrößern: Baustraßen für Windrad Pferdskopf Schmitten/Seelenberg (Quelle Topographische Karte)
vorgesehene
                Baustraßen rund um Weißer Stein Schmitten Seelenberg

Aktuell ist wohl nur noch 1 Windrad geplant, das direkt am Wanderweg Treisberg-Weißer Stein stehen soll, direkt an den Felsen am Finsternthaler Hang, für das diese ganze Naturverschandelung gemacht werden soll. Warum das Ganze? Weil einige wohl nur noch Euro-Zeichen sehen können. Der Wind am Standort beträgt laut Windmessung angeblich 7.5m/s. Der am 2.12.2015 in Finsternthal versprochene Windertrag 11.500 MWh. (d.h. "den Stromverbrauch von Schmitten - ja leider weht der Wind bloß nicht so, wie die Bürger den Stom brauchen). Bei einer geplanten Anlagenleistung von 3MW (Anlage Nordex N117-3MW) macht das 3.833 Vollast-Betriebsstunden. Zur Erinnerung, das Jahr hat rd. 8765 Stunden. Die prognostizierten Zahlen werden immer hysterischer und irrealer...

Heute bleibt die Küche kalt, es fehlt der Wind in
              unserem Wald


9. Dez. 2013: Mein Schreiben an die Genehmigungsbehörde (RP Darmstadt) hierzu

"Betreff: Geplante Windkraftanlagen in Treisberg und Weilrod an der mittelalterlichen Rennstraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie der Darstellung der Projektentwickler in der Bürgerversammlung in Wehrheim im November 2013 für die in Neu-Anspach geplanten Windkraftanlagen zu entnehmen war, sind hier u.a. 500 LKW-Fuhren (gemeint waren wohl die üblichen 40-Tonner) Beton und dieselbe Menge Schotter zur "Ertüchtigung" der Fahrwege im Wald für die (zahlenmäßig viel geringeren) Schwertransporte erforderlich.

Bezüglich der für TREISBERG geplante Anwegstrecken (Grafik-Link) ist diese etwa doppelt so lang wie die in Neu-Anspach. Es ist also, da die Wegverhältnisse sich von denen in Neu-Anspach nicht grundsätzlich unterscheiden, mit der doppelten Menge, rd. 1000 LKW-Ladungen zusätzlichem Schotter im Wald zu rechnen. Dieser Schotter wird, wie die Karte zeigt, größtenteils auf der historischen "Rennstraße" (http://de.wikipedia.org/wiki/Rennstraße) landen, einer Altstraße aus dem Mittelalter, die in unserem Gebiet zwischen westlich von Mauloff bis Seelenberg auf einer Länge von rd. 3,5km betroffen ist. Auch wenn diese seit 40-50 Jahren als Forstweg mit derzeit ca. 3m befestigter Decke ausgebaut ist, hat sie noch viel von ihrem ursprünglichen Charakter bewahrt, wie ihn nicht mehr viele der hessischen Altstraßen besitzen, und hat als solche eine Unter-Schutz-Stellung verdient. Dank der Bemühungen des Hessischen Forsts ist der Weg mit wassergebundener Decke (Kiesweg) befestigt, was ein angenehmes Wandern ermöglicht. Fast durchgängig zwischen Seelenberg und Mauloff ist sie neben dem befestigten Fahrweg mit einem weichen "Sommerweg" ausgestattet, mit gleicher oder größerer Breite wie die befestigte Decke, der (wie im Mittelalter) vorwiegend als Fußweg in der trockenen Jahreszeit und als Reitweg dient, im Winter für Skilangläufer, daneben noch als Stapelfläche für Langholz. Die alte Straße ist von alten Bäumen gesäumt, die im Sommer ein schattiges Blätterdach bilden. Für die Schwertransporte werden die meisten dieser alten Bäume und der Sommerweg weichen müssen.
Rechnet man die 1000 Fuhrladungen Schotter auf 7.5km Waldweg Anfahrtsstrecke bis Treisberg, kommt man auf 40 Tonnen Schotter je 7.5m Wegstrecke, d.h. je Wagenlänge. Es ist nicht auszudenken wie unser Wandergebiet aussehen wird nachdem die Bauarbeiten fertig sind. Diese Baumaßnahme wird unsere Erholungslandschaft in irreversibler Weise zerstören. Das trifft ebenso auf den Fahrweg der für Weilrod geplanten Windräder zu, der ebenfalls über die Rennstraße (allerdings in nördlicher Richtung, auf Eichelbacher Hof zu) gebaut werden soll.
Ebenso verhält es sich mit den Betonierungsarbeiten für das Fundament der Großbauwerke. 500 Fuhrladungen für 5 Windräder entspricht 100 LKW Ladungen Beton, die je Windrad im Waldboden versenkt werden sollen. Mit einer Entfernung dieser Betonmassen nach einem möglichen Abriss der Anlagen nach Außerbetriebnahme ist ja wohl kaum zu rechnen.

Die Schwertransporte (insbesondere der Rotorblätter) haben eine ganz außerordentliche Länge. In der Hessenschau wurde dargestellt, wie diese mittels Spezialfahrzeugen für Transporte durch Mengerskirchen (Westerwald) *aufrecht* gestellt wurden. Dass dies auf unseren unebenen Waldwegen möglich wäre, damit ist nicht zu rechnen. Stattdessen werden die Flügel wohl auf die übliche kostengünstige Weise, d.h. waagrecht transportiert werden müssen. Damit sie in unserer zerklüfteten Taunuslandschaft nirgends stecken bleiben, müssen die Kurvenradien der Waldwege allenthalben ausgeweitet werden (inkl. Erdarbeiten wie man sie sonst von Großstraßenprojekten kennt) und jede Menge "störender" Bäume weichen. Eine der engsten Stellen ist übrigens die Südecke bei Seelenberg, wo das Naturschutzgebiet Sauwiesen direkt betroffen ist. Etwa 2km weiter, links vom "Weißen Stein" ist von den Projektentwicklern ein kurzer Steilanstieg als Anfahrtsstrecke ausgewiesen, die m.E. zu steil und technisch unmöglich, oder nur mit größten Schäden an der Natur, zu bewerkstelligen ist.

Wegen der dargestellten irreversiblen Beeinträchtigungen für den Naturhaushalt und unsere Erholungslandschaft müssen die Genehmigungen für die Baumaßnahmen für die. o.g. Anlagen daher versagt werden.

Mit freundlichen Grüßen
.."


Windräder am Steinchen, Neu-Anspach

Hier werden durch die Projektentwicklungsfirma JUWI, dem Energieerzeuger SUEWAG und der Stadt Neu-Anspach fünf Windräder oberhalb des "Steinchen" bis hin zum Sandplacken geplant. Hier hat sich bereits eine Bürgerinitiative gegründet. Die Windräder sollen in unmittelbarer Nähe des Leistenbachtals auf rund 570-590m Höhe stehen und damit den 1-2km entfernten, hier 620-680m hohen Taunus-Hauptkamm deutlich überragen.
Am 13.11.2013 fand hier eine Informationsveranstaltung der Stadt Neu-Anspach zu diesen Planungen statt, worin Bürgermeister Hoffmann, trotz der überwiegenden Zahl der Projektgegner unter den Zuhörern, mehr als deutlich machte, dass er vom Planungsstand keinen Zoll abrücken werde.

Die geplanten Standorte mit Zufahrtsweg auf einer (besseren, größeren) Online-Karte

WEA Neu Anspach

Die Anzahl der benötigten LKW-Transporte zum Bau der 5 Windräder wurde mit ca. 1060 angegeben (=60 Transporte für die eigentlichen Anlagenteile, 500 für Beton und Fundament, 500 für Schotter/Zuwegungen in den Wald). Damit kann man sich schon eine gute Vorstellung machen wieviel Material hierzu in den Wald geschafft wird, und wie der nachher aussehen wird. Die Fahrten werden sämtlich über die steile Feldbergstraße stattfinden. Ob in diesem Teil Neu-Anspachs wohl einer der Stadträte wohnen wird, die "für" die Windradplanungen gestimmt haben?

Windradbaustelle3
Meine Bilder stammen von Baustellen im Hunsrück im April 2013 aktueller Groß-Anlagen. Wie man sieht, macht es überhaupt keinen Unterschied ob man die Anlagen ein paar hundert Meter weiter links oder rechts aufstellt - die Natur ist an der entsprechenden Stelle verhunzt. Im Winter kann man hier nicht mehr vorbeiwandern wegen Eisbruch-/Lebensgefahr. Dort im Hunsrück in Autobahn-Hörweite ist das nicht so dramatisch: Da wandert leider sowieso niemand mehr! Aber hier bei uns wollen Leute in intakter Natur ihre Freizeit, ihren Urlaub, und vielleicht sogar ihren Lebensabend zubringen!


Windräder im Wald bei Haintchen an der Hessenstraße

Im zur Großgemeinde Selters gehörenden Wald zwischen Haintchen und dem Wochenend-Erholungsgebiet bei Emmershausen sind nicht 7, nein 13 Windräder geplant. Der Wald ist ein schönes Wandergebiet mit Nadelwald, der von den großen Orkanen der 1990'er Jahre weitgehend verschont geblieben ist. Mit der Ruhe und Erholung wird es hier bald vorbei sein. Die Gemeinde geht hier nach derselben Sankt-Florians-Taktik vor wie die von Weilrod: So weit weg wie möglich von den eigenen Bürgern, an die Kreisgrenze mit den Dingern.

Planungen Haintchen Hartmannsholz
Standort "Hartmannsholz" Stand 08.08.2013, Quelle Windwärts-Präsentation (da kam er her)  (und hier hab ich die Datei gesichert)
 
In der Mitte des Gebiets (links neben Geplantem Standort WEA 5) entspringt der Herrnwiesbach und bildet ein schützenswertes Wiesental, das zwischen Wolfenhausen und Haintchen weiter führt. Das gesamte Gebiet über der historischen Rennstraße, die von oben nach unten quer durch die Karte führt, ist Zugvogelgebiet. Bestimmt gibt es hier auch seltene Tierarten; man müsste sich mal auf die Suche machen!
Die Rennstraße hat von Hasselbach her noch einen unbefestigten Wegabschnitt im mittelalterlichen Originalzustand (bei WEA 9).
Hasselbach ist auf der Karte nicht gezeichnet und liegt genau unterhalb der Standorte 12 und 13.
An der L3063 (Usingen-Villmar) befindet sich auf der Höhe (zwischen WEA 1 und 2) ein beliebter Wanderparkplatz. Von hier aus wird man die Standorte gut einzeln abwandern können, ich bezweiflebloß dass da jemand Lust drauf haben wird. Von hier aus wurde, wahrscheinlich vor dem Krieg durch den Reichsarbeitsdienst, auf einem Wegabschnitt in Richtung Haintchen der Weg gepflastert und später asphaltiert. Diese noch immer vorhandene, schon vor 30 Jahren recht brüchig gewesene Wegbefestigung löst natürlich die Begehrlichkeit der Windanlagenbetreiber aus, weil hier schon ein Unterbau für die Zufahrtsstraßen vorhanden ist, der die Erschliessung preiswerter macht. Wie wird es hier wohl aussehen, wenn die WEA-Zufahrt fertig ist??

Ein Freund aus Wolfenhausen sagte mir einmal über diesen Abschnitt, vor 20 Jahren; da sieht es heute noch ganz genauso aus:
"Sonntag bin ich mit meinen Haflingern vor der Kutsche auf der Hessenstraße in Richtung Winden gefahren. Ich sag Dir, das war so schön wie in einem Heimatfilm!"
- damit ist es nun bald vorbei, wenn die Bürger/Anwohner sich nicht dagegen wehren!


Windräder zwischen Weil und Solmsbach und auf der Höhe bei Grävenwiesbach

Hier werden aktuell 20 (zwanzig!) Windräder geplant:

10 Stück am Buhlenberg bei Weilmünster - oder um genauer zu sein, im Wald auf der Höhe zwischen Möttau, Dietenhausen und Kraftsolms.
Windpark Weilmünster

Angeblich ist der Wald dort sowieso nichts wert, weil Käferfrass und Windwurf ihn schon dezimiert haben.
Ich habe dieses Gebiet allerdings ganz anders in Erinnerung: als naturnahes Mischwaldgebiet, ein Blätterdach schöner alter Bäume das sich über einen alten, grasbewachsenen Grenzweg wölbt, die historische Wellerstraße. Ein tiefer Wald, fast wie im Märchen. Wenn man nicht auf den Weg aufpasst und falsch abzweigt, weil man ohne Karte und Kompass (oder GPS) unterwegs ist, kann man sich stundenlang verlaufen. Dass es so etwas überhaupt noch gibt! Vor allem kann man stunden- und kilometerlang wandern und die Natur genießen ohne einen Menschen zu treffen. Und bisher auch ohne Lärm.
Der zuständige Leiter vom Forstamt Weilmünster, Hr. Gottfried Hagel, erklärte mir am 20.7.2012 auf meine Nachfrage, dass dieser Weg durch den Windpark unberührt bleiben soll. Mittlerweile (Juli 2013) werden aber auch schon 2 neue Windräder östlich dieses Wegs geplant, auf Kraftsolmser Gebiet (WEA 9 und 10 auf obiger Karte). Damit ist diese Hoffnung inzwischen unrealistisch geworden.
Die Zufahrten zu Bau und Unterhaltung der Windräder sollten beim Stand 2012 über den westlich verlaufenden Hauptweg (seit 1936 befestigte Forststraße, zugleich auch Hauptwanderweg des Taunusklubs) laufen. Wollen wir auch hoffen dass dieser Weg dafür nicht in eine Grobschotterpiste verwandelt wird, wie man das bei den Zufahrtswegen der Windräder im Vogelsberg leider überall sehen kann!

Ein Naturfreund aus Dietenhausen schrieb mir (Anmerkungen von mir in Grün):

"Wir hatten hier in Dietenhausen eine öffentliche Veranstaltung der Gemeinde -  oder sagen wir mal mehr: eine Veranstaltung der Investoren, unterstützt von Leuten des RP Giessen (letzteres ist eigentlich die Genehmigungsbehörde und hätte sich unparteiisch zu verhalten!!)
Auf jede Frage der "Einheimischen" die irgendetwas mit Vorbehalten gegen die Windräder zu tun hatte wurden einem Bilder der Atomkatastrophe aus Japan gezeigt bzw. selbst Bürger aus den benachbarten Dörfern (die es ja nicht direkt betrifft) haben energisch darauf hingewiesen daß keiner Atomkraft wolle und daß Windkraft ja wohl das Beste sei was uns passieren könne und dass wir dumm und naiv wären ! ! ! Der Herr vom RP Giessen sagte, daß wir hier auf dem Land später mal stolz wären, daß wir hier die Energieerzeuger für das Rhein-Main-Gebiet seien.
Schaun wir mal . . . Leider gibt es mittlerweile viel zu viele Menschen die glauben sie seien der Mittelpunkt der Erde und oberwichtig!
Gem. Aussage des Bürgermeisterkanditaten der SPD, welcher sich enorm für die Windräder einsetzt, locken auch die Pachterträge den Hessenforst zum Abschluss der Verträge einstreicht. Wie immer gehts hier nur ums Geld."

Grävenwiesbach

Zehn weitere Windräder sollen auf die Höhe zwischen Dietenhausen, Hasselborn und Grävenwiesbach.
(Quelle beider Grafiken: WINDWÄRTS Präsentation vom Juli 2013)
Dietenhausen wird durch Windräder also regelrecht eingekesselt.
Auch auf das Kulturdenkmal "Heidenkopf", ein keltisches Hügelgräberfeld und Fundort des bekannten, rätselhaften "Idols von Dietenhausen" sollen die Räder gestellt werden. Durch die Baumaßnahmen und anstehenden Wegschotterungen wird das Wandergebiet an der Wellerstraße dauerhaft zerstört. Mit der friedlichen Natur hier ist es dann für immer vorbei.
-Mögen die Verantwortlichen dieser Planungen von den Geistern unserer Vorfahren, deren Totenruhe sie stören wollen, im Schlaf heimgesucht und eines Besseren belehrt werden.-

Karte der mir bekannten Windradplanungen

http://www.wikienergy.de/

Kleine private Karte (wird nicht fortgeführt!) : https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zWtr4AgFgrqk.kbtCPnrNRPkQ

POI-Liste der mir bekannten Windrad-Planungen zum eigenen Abwandern mit GPS
(Genauigkeit soweit nach den Planungen bekannt, durchschnittlich +/- 100m = ungefähr Rotordurchmesser entsprechend)  Format ASCII
POI-Symbol

Wo genau sollen die Windräder stehen?

Ein großes Problem bezüglich der Bürgerinformation besteht in der Zersplitterung der bekannten Anlagenplanungen. Was wo geplant ist, ist oft nicht konkret bekannt.
Oft werden für die Benamsung der Anlagen Flurstücksnamen bestimmt die selbst Einheimische nicht kennen. Die Vorgehensweise hat Methode, dagegen hilft nur Veröffentlichung und Transparenz. 
Bitte alle bekannten Planungen in der Karte bei wikienergy eintragen und nicht vergessen!
Es geht sehr einfach:
1.) Den Standort anhand der vorhandenen Unterlagen eintragen, ggf. vorher in der maps.google.de-Karte oder Sat-Bild nachschlagen (Rechtsklick öffnet ein Kontextmenü "Was ist hier?" öffnet eine Detailseite mit genauen Koordinaten)
2.) Sonstige Infos zum Standort eintragen, wie Planungsfirma, ggf. Bürgerinitiative, Genehmigungsstatus etc.
3.) Im Untermenü "Weitere Details" unter "Status: In Planung" eintragen

Es gilt die Regel: Besser ungenau als gar nicht!  (wenn noch keine konkreten Standorte, z.B. Karte veröffentlicht ist - dann mit Bemerkung "Standort ungenau/ noch keine Karte bekannt")

Die folgenden Windparks habe ich mit den mir bekannten Standorten eingetragen (bitte ggf. ergänzen und aktualisieren, falls bekannt) - Stand 17.2.2014:
- Bad Camberg-Kuhbett (8) - Götzenstein (9) - Altenwald (6)
- Weilrod-Riedelbach (7) - Waldsolms (6) - Knoten (4)
- Neu-Anspach Langhals (5) - Buhlenberg (10) - Mengerskirchen (3)
- Treisberg (2) - Butzbach (3) fehlt noch: - Aarbergen (IG Wind)
- Hartmannsholz (13) - Siegfriedseiche (10) fehlt noch: - Bärstadt/ Schlangenbad (Naturpark statt Windpark)





Frage: Wie hoch werden die Windräder?

windräder höhenvergleich

Auf der "Informationsveranstaltung" am 15.8.2012. teilte man uns mit, die Windräder würden bis zu 205m hoch (höher als auf dem nebenstehenden Bild). Den veränderten Landschaftseindruck, wenn diese Rotoren auf dem Hintertaunus-Hauptkamm stehen, kann sich jeder ausmalen.
Die bekannten sechs Windräder im Feld bei Laubus-Eschbach - vom 30km entfernten Feldberg gut sichtbar - haben zum Vergleich dazu eine Höhe von 80m. sind also vergleichsweise klein und niedlich. Dasselbe gilt für den Windpark in Ulrichstein (Vogelsberg).
Durch die Windparks auf den Höhen wird der Wald für Wanderer und andere Erholungssuchende unattraktiv. Die veränderte "Skyline" und der Lärm an windigen Tagen wird zur Unverkäuflichkeit der benachbart liegenden Wohnimmobilien, und Entwertung im Millionenbereich führen! (geschätzter Wertverlust allein für Neu-Anspacher Immobilien. 150 Mio EUR/ Usinger Anzeiger 12. Feb. 2014)

Enercon E126
Bericht: "Das größte Windrad der Welt" (An diesem brach zwischenzeitlich einer der Flügel ab ...)

Ausgleichflächen für Eingriffe schaffen?

Pferdehalter haben schon registrtiert, dass Gemeinden und Hessenforst mit Landkäufen landwirtschaftlich "wertlosen" (aber naturschützerisch wertvollen) Grundstücken begonnen haben, die als Ausgleichsflächen für Windkraftanlagen zur "Aufforstung" herhalten sollen. Es handelt sich um Flächen, die der Wald ohne menschliches Zutun sich in unserer Region problemlos selbst zurückholen würde, wenn der Mensch die Bewirtschaftung aufgibt. Im Ergebnis hat man dann statt eines abwechslungsreichen Biotops und natürlichen Sukzessionsgebiets einen künstlichen Holzacker, aber der Vorschrift "Ausgleichsfläche schaffen" ist Genüge getan. Pferde- und Schafshaltung, die diese Kleinbiotope erhalten könnten, sind dann nicht mehr möglich. Ich warte auf Berichte von Pferdehaltern, denen ihre Pacht- und Pflegeflächen unter dem Hintern weggekauft worden sind, und mit ihren Pferden vertrieben werden. Früher wurden auf solchen Flächen vorrangig Schafe und Ziegen gehalten. Die (von EU Grünlandgeldern fettgefütterten) Schafgroßbetriebe unserer Region sind an diesen Flächen allerdings schon längst nicht mehr interessiert: Sie führen ihre Tiere nur über erlesenstes Grünland, weiden es oberflächlich an und kassieren die zugehörigen Prämien.

Kommentar zu den Planungsfähigkeiten von Gemeinderäten und Bürgermeistern

Man stelle sich vor, Hessen wäre nie durch Preußen erobert wäre, was sich 1866 ereignete: Es gäbe noch heute keine vernünftigen Straßen durch unser Bundesland - mangels Über- und Weitblick der Verwaltung und politischen Verteter, deren Fokus am nächsten Hügel endet. "Ich bin Bürgermeister von Neu-Anspach und nicht von Schmitten!" - Begründung des Bürgermeisters Hoffmann am 13.11.2013, warum ihn die Beeinträchtigung "seiner" Windräder für das Gebiet Schmitten ihn nicht interessiere. Aber man behauptet großspurig, mit diesem Denken eine Energiewende hinzubekommen.
Wie schon für die Verkehrsplanung, muss man den Bürgermeistern und Gemeinderäten die Zuständigkeit für die Windradplanungen entziehen. Stromkonzernvertreter umschmeicheln ihre Eitelkeit, "den Strom für Frankfurt" produzieren zu wollen. Und die Anlagen werden dann in die am weitesten entfernte Ecke gestellt, die sie auf ihrem Gemeindegebiet finden, wo man sich die wenigsten Anwohner zum Feind macht. Und alle anderen froh sind dass der Kelch an ihnen vorüber gegangen ist, und es den Nachbarn trifft. Sie haben bewiesen, dass sie es nicht können, und niemals können werden. Das gilt überall.

- weiter mit den "gängigen Märchen zur Windkraft" (Fortsetzung/ nächste Seite) -


Was kann ich dagegen tun?

1. Suchen Sie sich unabhängige Informationen und die aktuellen Planungsunterlagen mit allen Karten
2.
Sagen Sie Nein, organisieren Sie sich in einer der genannten Bürgerinitiativen oder gründen sie selbst eine
3. Sprechen Sie mit Nachbarn, Ihren Gemeinderatsvertretern u.a., werden sie tätig bei Facebook usw.
4
Legen Sie zusammen für eine Klage. Vor Deutschen Verwaltungsgerichten kann man auch ohne Rechtsanwalt klagen. Selbst wenn man verliert, hat man dabei noch ein besseres Gefühl, als wenn man es gar nicht versucht hat.
4. Glauben Sie nicht alles, was Sie hören oder unsere Zeitungen schreiben. Es ist niemals "zu spät" um zu handeln. Und zumindest haben Sie eine plausible Antwort, falls Ihre Kinder Sie einmal fragen werden:
"Und was hast Du gegen die Zerstörung unserer Natur unternommen?"


Links:
Nachricht: Dombach gründet Bürgerinitiative gegen Windpark Weilrod
Bewegung: Gegenwind in Waldsolms-Cleeberg

Bewegung: Rettet den Taunuskamm
Bewegung: Keine Windräder am Galgenberg bei Villmar/Weyer (Danke für die klaren Worte!)
Infos der im Dez. 2013 gegründeten Bürgerinitiative Rennstraße (mit Visualisierungen der geplanten WEA's)

Aktuelle Presseschau der Bürgerinitiative N.o.W. Neu-Anspach
BIP Treisberg / Pferdskopf (Schmitten)